Information

Wir laden Sie herzlich ein!

Besuchen Sie unseren regelmässig stattfindenden INFO-Abend.

Dieser findet in den Räumlichkeiten des an das Lasikzentrum angeschlossenen SEH-CAFÉs statt.

In äußerst angenehmen Ambiente werden Ihnen die Verfahren der refraktiven Chirurgie vorgestellt.

Hier Klicken für Bilder vom Seh-Cafe

Hier erhalten Sie Antworten
auf Ihre Fragen.

Um an einem Info-Abend teilzunehmen, füllen Sie bitte das FORMULAR aus.

Die Veranstaltung des Informationabends ist kostenlos und völlig unverbindlich.

Patienten-Informationen

Was für wen?
Altersgrenzen
Anatomische Faktoren
Dioptrienbereiche
Erwartungshaltung
Lasik ohne Messer
Detailinformationen

Seh-Café

Kontakt

Was für wen?

Mit den heute zur Verfügung stehenden Methoden der Refraktiven Chirurgie können praktisch alle Arten der Fehlsichtigkeit in den verschiedensten Ausprägungen behandelt werden. Grundsätzlich gilt als Voraussetzung, dass der zu behandelnde Patient gesund sein und das zu behandelnde Auge keine krankhafte oder abnorme anatomische Veränderungen aufweisen sollte. Das Behandlungskonzept wird individuell mit Ihnen erarbeitet.

Kommen Sie zu unserem Infoabend!

Altersgrenzen

Die Behandlung der Fehlsichtigkeit bei Patienten unter 18 Jahren ist eine seltene Ausnahme. Bei einseitig hoher Fehlsichtigkeit kann eine solche Behandlung im Einzelfall erwogen werden, auch wenn es sich um Kinder oder Heranwachsende handelt. Die Kurzsichtigkeit entwickelt ihr Maximum etwa Mitte des zwanzigsten Lebensjahres. Dennoch können Laserkorrekturen durchaus unproblematisch ab dem 18. Lebensjahr erfolgen, da die Behandlungsplanung auf der Basis validierter alterskorrelierter Erfahrungswerte beruht.

Die Laserbehandlung bei jungen Erwachsenen ab dem 18. Lebensjahr kann insbesondere für bestimmte Berufsausbildungen von Interesse sein (z.B. Polizeiausbildung).

LASIK ohne Messer

Bereits die bisherige LASIK stellt ein überaus sicheres Verfahren zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten dar. Die sehr seltenen Komplikationen konnten überwiegend auf den chirurgischen Teil der Operation, den Flapschnitt, zurückgeführt werden. Der Femtosekundenlaser macht die LASIK jetzt noch sicherer und präziser, indem er die Klinge durch die Lichtenergie des Lasers ersetzt.

Der Femtosekundenlaser ersetzt das so genannte Mikrokeratom, welches bei der herkömmlichen LASIK-Methode eingesetzt wird. Hier wird mit einer sehr dünnen, hochfrequentoszillierenden Hobelklinge eine Hornhautlamelle (Flap) geschnitten und wie eine Tür zur Seite geklappt. Die darunter liegenden Hornhautschichten werden mit dem Excimer-Laser je nach Fehlsichtigkeit modelliert. Anschließend wird der Flap zurückgeklappt und schützt das Auge wie ein körpereigenes Pflaster. Die Femto-LASIK ermöglicht nun eine “Nur-Laser”-Behandlung ohne Klinge: Der Femto-Laser erzeugt den Schnitt mit ultrakurzen Lichtpulsen ohne mechanische Maßnahmen; das eigentliche Formen der Hornhaut durch Lasern erfolgt nach wie vor mit dem Excimer-Laser.

Das Prinzip der Femto-LASIK heißt Photodisruption.

Die Wellenlängen des Lasers liegen im infraroten Bereich. Der Femtosekundenlaser arbeitet mit ultrakurzen Lichtpulsen (einige 100 Femtosekunden), die sehr hohe Energiedichten in einem kleinen Punkt erzeugen können. Zur Veranschaulichung der extremen Kürze der erzeugten Laserpulse: Licht gelangt in einer Sekunde 7,5 Mal um die Erde, in einer Femtosekunde passiert es aber nicht einmal die Hälfte der Dicke eines Haares. Der Femto-Laser kann Gewebe sehr exakt und praktisch ohne Wärmebelastung behandeln.

Ultrakurze Lichtpulse produzieren im Inneren der Hornhaut durch sehr hohe Energiedichten Tausende von winzig kleinen Luftbläschen aus Kohlendioxid und Wasser, die sich ausdehnen und die umgebenden Hornhautschichten trennen. Aneinandergereiht ergeben die Bläschen einen Mikrometer feinen Schnitt. Wie ein Scanner läuft der Femto-Laser über die berechnete Stelle der Hornhaut und präpariert den Flap in ca. 25 Sekunden. Wie bei einer klassischen LASIK kann der Flap zur Seite geklappt werden.

Die Vorteile des Systems auf einen Blick

Anatomische Faktoren

Für die LASIK gilt in der Regel folgendes: Die Dicke der Hornhaut liegt zwischen 500 und 600 Mikrometer (µm). Für jede behandelte Dioptrie Kurzsichtigkeit werden etwa 15 µm abgetragen. Zusätzlich müssen noch etwa 90 bis 140 µm für das Hornhautscheibchen (Flap) berücksichtigt werden. Um eine dauerhafte Stabilität der Hornhaut zu gewährleisten, sollten mindestens 250 µm unangetastet bleiben. Dieser Grenzwert wird in unserem Zentrum niemals tangiert, sondern es wird stets ein zusätzlicher Sicherheitsfaktor nach oben berücksichtigt.

Bei sehr dünnen Hornhäuten unter 500 µm, hohen Fehlsichtigkeiten und großen Pupillenweiten kann es vorkommen, dass die LASIK als Verfahren nicht anzuraten ist und wir in diesem Fall auf eine andere Methode ausweichen (PRK oder LASEK). Als Alternative steht auch die Implantation von Linsen zur Verfügung (Phake Intraokularlinsen Typ Cachet oder Verisys bzw. Refraktiver Linsenaustausch RLE mit asphärischen oder torischen Intraokularlinsen bzw. Multifokallinsen).

Dioptrienbereiche

Erwartungshaltung

Natürlich spielt auch die Erwartungshaltung des Patienten eine sehr wichtige Rolle. Ein geringgradig kurzsichtiger Patient mit beispielsweise -4,0 Dioptrien möchte sicher sein, dass er tatsächlich so korrigiert wird, dass er keine Brille mehr benötigt und volle Sehschärfe erreicht. Bei einem hochgradig kurzsichtigen Patienten mit etwa -12,0 Dioptrien wird man bereits eine große Zufriedenheit erreichen, wenn nach der Operation ein Wert von z.B. -1,0 Dioptrien erreicht wird. Auch wenn dieser Restwert in einem zweiten Eingriff nachbehandelt werden kann, ist das subjektive Erleben des Patienten phänomenal.

Zudem spielen die praktischen Erfordernisse eine wichtige Rolle. Ein Berufskraftfahrer hat andere Ansprüche als ein Musiker, der das Notenblatt erkennen möchte. Ein Uhrmacher wertet seinen Behandlungserfolg anders als ein Sporttaucher.

Patienten mit Sehschwächen dürfen nicht erwarten, dass die Behandlung zu einer Verbesserung der Sehschärfe führt. “Das Auge wird nich besser”. Lediglich die Brechwerte des Auges werden durch den Eingriff korrigiert, nicht jedoch die Leistungsfähigkeit. Insbesondere Kurzsichtige erleben jedoch die mit der Brillenlosigkeit verbundene Bildervergrößerung und den “Panaromablick” ohne hinderndes Brillengestell als erhebliche Sehverbesserung.

Detailinformationen

LASIK (Laser in situ Keratomileusis)

Die LASIK ist heute mit bisher über 50 Millionen Behandlungen weltweit die am häufigsten angewandte Methode zur operativen Sehkorrektur. Im Lasikzenturm Saarbrücken wird sie seit mehr als zehn Jahren erfolgreich durchgeführt. Im Normalfall kann der Eingriff an beiden Augen in einer Sitzung vorgenommen werden.

So funktioniert es

Die Behandlung erfolgt ambulant unter lokaler Tropfenanästhesie und ist für den Patienten schmerzfrei.

Mit einem mikromechanischem Präzisionsgerät (Mikrokeratom) bzw. mit einem hochmodernen Femtosekunden-Laser wird eine Hornhautlamelle in Form eines runden, sehr feinen Scheibchens in die Hornhaut geschnitten und wie ein Buchdeckel aufgeklappt.

Die offen gelegten tieferen Hornhautschichten werden mit einem computergesteuerten Laser (Excimer Laser) modelliert und die Fehlsichtigkeit hierdurch korrigiert.

Anschließend wird das Hornhautscheibchen wieder zurückgeklappt. Es haftet von selbst und schützt das behandelte Auge wie ein körpereigenes Pflaster.

Während des Laserabtrags sichert ein Strahlnachführsystem (Eyetracker) die Zentrierung der Laserbehandlung. Es sorgt dafür, dass der Laserstrahl während des Eingriffs geringfügigen Bewegungen des Auges blitzschnell automatisch folgt und im Fall von stärkeren Bewegungen sofort abschaltet.

Ein Fortschreiten der Kurzsichtigkeit ist grundsätzlich zwar möglich, kommt jedoch nach einer LASIK oder PRK in sehr viel geringerem Umfang vor, als bei Patienten, die eine Brille tragen. Offensichtlich trägt die operative Augenkorrektur zu einer Stabilisierung des Auges bei.

Planoscan

Mit dieser Lasermethode wird die ganze Behandlungszone gleich behandelt, Sphäre und Zylinder werden korrigiert wie mit einer Brille. Bei kleineren Abweichungen bietet diese Methode eine sehr gute Lösung. Weiterhin ist sie eine Behandlungsmöglichkeit für die Korrektur hyperoper (weitsichtiger) Augen. Sie ist die am längsten bekannte Technik.

Zyoptix Tissue Saving (TS)

Die Verwendung des sog. tissue saving modus beinhaltet einige Vorzüge. Die Behandlung:

  1. entfernt ca. 25% weniger Hornhautgewebe
  2. ermöglicht somit die Korrektur höherer Refraktionsfehler
  3. ermöglicht größere Behandlungsflächen und beugt somit Nachtsehproblemen vor
  4. ist schneller
  5. zeigt in vergleichbaren Studien statistisch noch bessere Behandlungsergebnisse als die Standard-LASIK

Zyoptix Tissue saving (TS) für Hyperopie

Zyoptix Personal Treatment Advanced (PTA)

Zyoptix Prebylasik

Epilasik (Epitheliaie in situ Keratomileusis)

Während bei der LASEK die oberste Hornhautschicht (Epithel) durch Alkohol abgelöst wird, erfolgt dies bei der derzeit neuesten Technik, der EPILASIK (ähnlich zur LASIK) mit einem Mikrohobel, dieser ist allerdings stumpf. Dadurch schneidet das Messer nicht in die Tiefe des sog. Stromas (wie bei der LASIK), sondern schert nur das Epithel von der sog. Bowman-Membran ab. Die Entwicklung dieses Gerätes ermöglicht es, die Nachteile der LASEK/PRK etwas zu reduzieren. Da kein Alkohol angewendet wird, werden die Hornhautzellen keiner toxischen Substanz ausgesetzt.

Die Epithelschicht kann nach dem Lasern wieder aufgelegt werden, so dass die Heilung ähnlich komplikationslos wie bei der LASIK verläuft. Bei beiden Techniken ist eine therapeutische Kontaktlinse für ein paar Tage notwendig. Der Heilungsverlauf der EPILASIK ist in den meisten Fällen schneller als bei der LASEK.

LASEK (Laser Epithelial Keratomileusis)

Der Name LASEK führt immer wieder zu einer gewissen Verwirrung, da er dem Ausdruck LASIK sehr ähnlich ist. Genau genommen handelt es sich bei der LASEK eigentlich um eine modifizierte PRK. Bei der LASEK wird das Deckhäutchen (Epithel) nicht entfernt, sondern nach Tränkung mit einer Alkohollösung vorsichtig aufpräpariert und als Läppchen beiseite geschoben. Hiernach erfolgt – wie im Fall der PRK - die Lasermodellierung der oberen Hornhautschichten. Abgeschlossen wird die Behandlung mit dem Zurückschieben des Läppchens und der Platzierung einer Verbandslinse.

Auch hier wird ein körpereigenes bzw. natürliches Pflaster genutzt, um die Wundheilung und die damit verbunden Beschwerden und Nebenwirkungen für den Patienten zu mildern. Funktionelle Vorteille der LASEK sehen wir nicht.

PRK (Photorefraktive Keratektomie)

Die PRK ist das laserchirurgische Verfahren der ersten Stunde. Ende der 80er Jahre wurden an der Charité in Berlin von Prof. Seiler die ersten erfolgreichen Behandlungen durchgeführt. Das Verfahren verfolgte ein damals revolutionäres Konzept. Nie zuvor hatten Chirurgen es gewagt, direkt im Bereich der optischen Zone der Hornhaut Gewebe großflächig zu bearbeiten oder gar ganze Schichten der Hornhaut abzutragen und dies mit dem Ziel, die Brechkraft der Hornhaut definiert zu ändern. In den folgenden Jahren wurde die PRK weiterentwickelt und verfeinert.

1995 erfuhr die PRK zunächst in den USA, kurz danach auch in allen europäischen Ländern, die wissenschaftliche Anerkennung als sicheres und effektives Verfahren zur Behandlung der Kurzsichtigkeit. LASIK und LASEK (oder Epi-LASIK) bauen auf den Erfahrungen mit der PRK auf und erweitern das Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten auch in den Bereich höherer Fehlsichtigkeiten. Vor Beginn der Laserablation wir die dünne Deckhäutchenschicht (= Epithel) zentral entfernt.

Dann wird die Hornhautoberfläche des Auges mit dem computergesteuerten Excimer-Laser modelliert. Dabei werden winzige Teile der Hornhaut im optischen Zentrum berührungsfrei mit dem Kaltlichtlaser abgetragen.

Nur der Excimer-Laser ist heute in der Lage, diesen Abtrag (0,25 µm pro Schuß) ohne die Entstehung schädlicher Hitze zu erzielen. Dadurch wird die Brechkraft an der Oberfläche der zentralen Hornhaut verändert.

Verlauf der OP

Bei der PRK setzt die volle Funktion des Auges erst wieder ein, wenn die Deckhäutchenschicht (= Epithel) zugeheilt ist. Dieser Prozess dauert zwei bis fünf Tage. Auch wenn eine Verbandslinse und die Verabreichung von schmerzstillenden Tropfen und Tabletten die sonst einsetzenden Beschwerden deutlich abmildern, muss in den ersten Tagen mit leichten Schmerzen gerechnet werden. Fremdkörpergefühl, Tränenträufeln, Lichtscheu und unscharfes Sehen sind mögliche Begleiterscheinungen in dieser Zeit. Sobald aber das Deckhäutchen abgeheilt und die Verbandslinse entfernt ist, kann der Tränenfilm das Auge wieder frei benetzen und die Sehschärfe erholt sich deutlich. In den ersten Tagen ist eine engmaschige Kontrolle der Augen unbedingt erforderlich, vor allem um zu vermeiden, dass sich unter den Kontaktlinsen unbemerkt eine Infektion entwickelt. Die Tropfenbehandlung erfolgt über einen langen Zeitraum. Nach vier bis sechs Wochen ist funktionell kaum ein Unterschied zu einem LASIK-Patienten bemerkbar. Die Verabreichung von wundheilungsmodulierenden Augentropfen (Kortison) über drei bis sechs Monate schließt die Behandlung ab.

Ergebnisse

Anwendung findet die PRK bei Kurzsichtigkeiten bis zu -6,0 Dioptrien und bei Hornhautverkrümmungen bis zu -4,0 Dioptrien. Eine Behandlung der Weitsichtigkeit ist mit diesem Verfahren nicht möglich. Lesen Sie hierzu auch “Was für wen?”. Der häufigste Grund die PRK als Behandlungsmethode der LASIK vorzuziehen, ist eine nicht ausreichend kräftige Hornhaut. Bei höheren Abträgen oder Patienten mit einem größeren Vernarbungsrisiko kann Mitomycin C (0,02%) ergänzend lokal eingesetzt werden.

Vorhersagbarkeit:

95 Prozent der mit PRK behandelten Augen erreichen einen Wert von ± 0,75 Dioptrien.

Effektivität:

Die unkorrigierte Sehschärfe bessert sich in fast 100 Prozent der Fälle, bei über 80 Prozent der Augen wird eine Schärfe von 100 Prozent und mehr erreicht. In über 30 Prozent der Fälle wird die Sehschärfe nach der Operation sogar deutlich besser als vor der Operation.

Stabilität:

Nach der sechsten bis achten Woche sind die Werte weitestgehend stabil. Geringe Veränderungen sind noch bis zu einem Jahr nach der Behandlung feststellbar. Langzeitstudien über fünf und zehn Jahre unterstreichen aber die Stabilität der Ergebnisse. Die einmal durchgeführte Korrektur bleibt erhalten. Ein Fortschreiten der Kurzsichtigkeit ist zwar möglich, kommt aber nach LASIK oder PRK in sehr viel geringerem Umfang vor, als bei Patienten, die eine Brille tragen. Offensichtlich trägt die operative Augenkorrektur zu einer Stabilisierung des Auges bei.

Nachteile: Erhöhte Gefahr einer sog. Haze-Entwicklung. Langsamere Entwicklung der Sehleistung (”Geduld”). Lange Behandlungsdauer mit Augentropfen. Nachkorrekturen u.U. problematisch.

Impressum